Am Weltflüchtlingstag zeigt SRF den Dokumentarfilm "Die Jungs von Qarabaghi".

SRF-Trailer "Die Jungs von Qarabaghi"

Schweizer Radio Fernsehen SRF sendete die TV-Version am 20. Juni 2018 - am Weltflüchtlingstag. Die SRF-Infos dazu lesen Sie hier. Den SRF-Film sehen Sie (bis zum 20. Juli 2018) hier.

Zum Auftakt zeigten wir die Kino-Version (72 Minuten) an den Wohnorten der Protagonisten:
in Uster (Kino qtopia ausverkauft), Bäretswil und Baden und zusätzlich in Wetzikon. Nach den Sommer- ferien ist ein Openair in Wald ZH geplant.

Erste Schulen zeigen Interesse an dem Film. Die Fachschule Viventa hat am 6. Juli eine Vorführung in einem Zürcher Kino organisiert. Ezmari beantwortete Fragen der Schüler.

 Der Anzeiger von Uster/Zürcher Oberländer berichtete über den Filmstart am 16. Juni. Den Artikel sehen sie hier.


Im Dokumentarfilm berichten drei junge Flüchtlinge aus ihrem Leben in der Schweiz. Von Mai 2016 bis zum Silvester 2017 haben wir sie begleitet.

Reza an der Berufswahlschule

Mohamad im Fitnesscenter

Ezmari an der Lehrabschlussprüfung

Ein Kamerateam aus Kabul hat sich für uns auf die Suche nach den Familien in Afghanistan gemacht. Die drei Jungs von Qarabaghi werden so mit ihrer Heimat konfrontiert.

In der Provinzstadt Ghazni

Ein Bruder in der Heimat

Neujahrsessen zu Hause

So leben die drei "Jungs von Qarabaghi" in der Schweiz: Ezmari wohnt finanziell selbständig in einer WG in Windisch, Reza lebt in Uster bei einer Schweizer Gastfamilie und Mohamad wird in Bäretswil von einem Schweizer Ehepaar unterstützt, das er "Grossvater und Grossmutter" nennt.

In der Stadt Uster ZH

Auf dem Land in Bäretswil ZH

Umzug nach Windisch AG

Ihr Heimatdorf Qarabaghi liegt etwa 15 km südlich der afghanischen Provinzstadt Ghazni. In der Region gibt es immer wieder militärische Auseinandersetzungen zwischen Regierungseinheiten und islamistischen Taliban-Rebellen. Das Staatssekretariat für Migration SEM hält deshalb Wegweisungen in diese Provinz für nicht zumutbar.

Der Film "Die Jungs von Qarabaghi" wurde von Schweizer Fernsehen SRF koproduziert. Folgende Institutionen haben ausserdem die Produktion unterstützt: Bundesamt für Kultur, Teleproduktionsfonds TPF, Stadt Uster, Ernst Göhner Stiftung, Jubiläumsstiftung Schweizerische Mobiliar Genossenschaft, AVT Alexis Victor Thalberg Stiftung und Annie und Rudolf Kaufmann-Hagenbach Stiftung. Herzlichen Dank!