"Die Jungs von Qarabaghi" - ein Dokumentarfilm für Fernsehen und Kino

Drei jugendliche Afghanen verlassen ihre Familien und ihr Dorf, einzeln, jeder für sich. Jahrelang sind sie auf der Flucht. In der Schweiz finden sie sich wieder: die Jungs von Qarabaghi. Der Dokumentarfilm zeigt ihr Dilemma: Je erfolgreicher die Integration in der Schweiz, desto tiefer der Zwiespalt zwischen der neuen und der alten Heimat.

Den Film "Die Jungs von Qarabaghi" gibt es in zwei Versionen. Die Kinoversion von 73 Minuten hatte am 18. Juni 2018 Premiere in Uster - im ausverkauften Kino qtopia. Das Schweizer Radio Fernsehen SRF, das den Film koproduzierte, sendete die TV-Version am 20. Juni 2018 - am Weltflüchtlingstag. Die Informationen auf SRF-Online lesen Sie hier.

 

SRF-Trailer

Regie:               Dölf Duttweiler
Kamera:            Dölf Duttweiler
                        Laurent Stoop
                        Kaveh Ayreek (Afghanistan)
Schnitt:             Petra Beck
Musik:               Khaled Arman
Grading:            Davide Legittimo (Andromeda)
Ton-Mischung:   Andreas Sigg (fm-Tonstudio)
Produktion:        Konzeptbox GmbH / SRF


Der Tages-Anzeiger, der Anzeiger von Uster/Zürcher Oberländer und das Migros-Magazin berichteten über den Filmstart am 16. Juni. Den ZO-Artikel sehen sie hier.




Im Dokumentarfilm berichten die drei jungen afghanischen Flüchtlinge aus ihrem Leben in der Schweiz. Von Mai 2016 bis zum Silvester 2017 haben wir sie begleitet.

Reza an der Berufswahlschule

Mohamad im Fitnesscenter

Ezmari an der Lehrabschlussprüfung

Ein Kamerateam aus Kabul macht sich für uns auf die Suche nach den Familien in Afghanistan. Die drei Jungs von Qarabaghi werden mit ihrer Heimat konfrontiert.

In der Provinzstadt Ghazni

Bruder Rashed in der Heimat

Neujahrsessen zu Hause

So leben die drei "Jungs von Qarabaghi" in der Schweiz: Ezmari wohnt finanziell selbständig in einer Wohngemeinschaft  in Windisch, Reza lebt in Uster bei einer Schweizer Gastfamilie und Mohamad wird in Bäretswil von einem Schweizer Ehepaar unterstützt, das er "Grossvater und Grossmutter" nennt.

Reza: In der Stadt Uster

Mohamad: Auf dem Land in Bäretswil

Ezmari: Umzug nach Windisch

Ihr Heimatdorf Qarabaghi liegt etwa 15 km südlich der Provinzstadt Ghazni. In der Region gibt es immer wieder militärische Auseinandersetzungen zwischen Regierungseinheiten und islamistischen Taliban-Rebellen. Das Staatssekretariat für Migration SEM hält deshalb Wegweisungen in diese Provinz für nicht zumutbar.

Der Film "Die Jungs von Qarabaghi" wurde von Schweizer Fernsehen SRF koproduziert. Folgende Institutionen haben ausserdem die Produktion unterstützt: Bundesamt für Kultur, Teleproduktionsfonds TPF, Stadt Uster, Ernst Göhner Stiftung, Jubiläumsstiftung Schweizerische Mobiliar Genossenschaft, AVT Alexis Victor Thalberg Stiftung und Annie und Rudolf Kaufmann-Hagenbach Stiftung. Herzlichen Dank!