Im aktuellen Dokumentarfilmprojekt berichten drei junge Flüchtlinge aus ihrem Leben.

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Drei jugendliche Afghanen verlassen ihre Familien und ihr Dorf, einzeln, jeder für sich. Jahrelang sind sie auf der Flucht.  In der Schweiz finden sie sich wieder: die Jungs von Qarabaghi. Der Dokumentarfilm zeigt, wie erstaunlich rasch sie sich in der neuen Welt integrieren. Sie lernen Deutsch, steigen in die Arbeitswelt ein und gewinnen Schweizer Freunde. Nicht nur untereinander, auch mit den Familien in Afghanistan bleiben sie in engem Kontakt. Doch die islamistischen Taliban in ihrer Herkunftsregion untergraben die Hoffnung auf ein Wiedersehen. So wird das Dilemma immer grösser: Je erfolgreicher die Integration in der Schweiz, desto tiefer die Kluft zwischen der neuen und der alten Heimat.

Hier wohnen die drei "Jungs von Qarabaghi" heute in der Schweiz:

Uster ZH

Bäretswil ZH




Nussbaumen AG

Ihr Heimatdorf Qarabaghi liegt etwa 15 km südlich der afghanischen Provinzstadt Ghazni. In der Region gibt es immer wieder militärische Auseinandersetzungen zwischen Regierungseinheiten und islamistischen Taliban-Rebellen. Das Staatssekretariat für Migration SEM hält deshalb Wegweisungen in diese Provinz für nicht zumutbar.

Das Dokumentarfilmprojekt ist in Arbeit. Schweizer Fernsehen SRF ist Koproduzent. Die Herstellung wird ausserdem von folgenden Institutionen unterstützt: Bundesamt für Kultur, Teleproduktionsfonds TPF, Stadt Uster, Ernst Göhner Stiftung, Jubiläumsstiftung Schweizerische Mobiliar, AVT Alexis Victor Thalberg Stiftung und Annie und Rudolf Kaufmann-Hagemann Stiftung.